So werden Sie den Geschmack von Chemikalien oder Plastik im Mund los: Tipps und Empfehlungen

So werden Sie den chemischen Geschmack los. Foto: freepik.com

Wenn wir einen chemischen oder plastischen Geschmack im Mund wahrnehmen, führen wir dies häufig auf geringfügige Ursachen zurück: zu viel Flaschenwasser trinken oder einfach eine neue Zahnpasta. Manchmal können solche Empfindungen jedoch ein Signal des Körpers sein. Dabei handelt es sich nicht nur um Beschwerden, sondern auch um mögliche Probleme im Alltag, bei der Gesundheit oder auch bei der Ernährung. So werden Sie den Geschmack von Chemikalien oder Plastik im Mund los – WomanEL erzählt.

Inhalt Die häufigsten Ursachen im HaushaltMögliche gesundheitliche ProblemeWas hilft, den unangenehmen Geschmack loszuwerdenWann Sie einen Arzt aufsuchen sollten So werden Sie den Geschmack von Chemikalien oder Plastik im Mund los: Tipps und Empfehlungen. Foto: freepik.com

Die häufigsten Haushaltsgründe

Eine der häufigsten Ursachen ist das Trinken von Wasser aus Plastikflaschen oder minderwertigen Behältern, aus denen Chemikalien austreten können. Dies macht sich insbesondere dann bemerkbar, wenn die Flasche längere Zeit in der Sonne oder im warmen Auto stand. Auch bei Geschirr, Teekannen oder Wasserflaschen lohnt es sich, aufmerksam zu sein – manchmal haben sie einen Geruch, der auf Wasser oder Lebensmittel übergeht.

Interessanterweise bemerken manche Menschen einen Plastikgeschmack, nachdem sie den Filter ihres Wasserfilters gewechselt oder neue Küchengeräte verwendet haben.

Mögliche gesundheitliche Probleme

Auch medizinische Ursachen sollten nicht ausgeschlossen werden. Ein chemischer Geschmack im Mund tritt manchmal als Nebenwirkung von Medikamenten auf, insbesondere von Antibiotika oder Allergiemedikamenten. Dieses Symptom kann mit Leber- oder Nierenproblemen einhergehen oder sogar ein Anzeichen einer Vergiftung sein.

Eine weitere mögliche Ursache ist eine Fehlfunktion der Geschmacksknospen. Beispielsweise leiden viele Menschen nach COVID-19 monatelang unter erstaunlichen Geschmacksverzerrungen. Manchmal reagiert der Körper auf diese Weise auf einen Mangel an Zink oder Vitamin B12.

Was hilft, den unangenehmen Geschmack loszuwerden

Eliminieren Sie zunächst alltägliche Faktoren. Ersetzen Sie Plastikbehälter durch solche aus Glas oder Metall, überprüfen Sie Ihren Wasserfilter und versuchen Sie, eine Zeit lang nur abgekochtes Wasser zu trinken. Wenn Sie Zahnpasta mit starkem Aroma oder neue Mundspülungen verwenden, verzichten Sie für einige Tage darauf.

Auch das Ausspülen des Mundes mit einer Soda- oder Salzlösung hilft. Dadurch werden eventuell vorhandene Reststoffe auf der Schleimhaut neutralisiert.

Bei der Ernährung sollte der Schwerpunkt auf frischen Lebensmitteln liegen, die reich an Antioxidantien sind – Obst, Gemüse, Zitrusfrüchte. Sie verbessern nicht nur den Geschmack in Ihrem Mund, sondern unterstützen Ihren Körper auch bei der Entgiftung.

Wann ist ein Arzt aufzusuchen?

Wenn der Geschmack länger als eine Woche nicht verschwindet und insbesondere wenn er sich verstärkt oder von anderen Symptomen (Übelkeit, Schwäche, Mundtrockenheit) begleitet wird, ist es besser, einen Therapeuten aufzusuchen. In einigen Fällen empfiehlt Ihr Arzt möglicherweise Tests zur Überprüfung Ihres Mineralstoffspiegels und Ihrer Lebergesundheit oder überweist Sie sogar an einen Gastroenterologen.

Es besteht kein Grund, Unbehagen zu tolerieren – der Körper sendet keine Signale ohne Grund. Manchmal hilft sogar eine scheinbare Kleinigkeit wie ein Plastikgeschmack, das Problem rechtzeitig zu erkennen und zu beseitigen.

Zuvor haben wir darüber gesprochen, warum ein salziger Geschmack im Mund auftritt und wann Sie sich Sorgen machen sollten.

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