Moschino hat die köstlichste Taschenkollektion in Form von Pasta und Wein vorgestellt

Mohtschino. Foto: Spotlight

Eine mit Spaghetti bedeckte Clutch, garniert mit Kirschtomaten und Basilikumblättern? Dabei könnte es sich um eine neue Kollektion allein von Moschino handeln, berichtet WomanEL. Kreativdirektor Adrian Appiolaza greift auf die beliebten Baguettes und Selleriesorten der vergangenen Saisons zurück und weiß, wie er ein modehungriges Publikum auf der ganzen Welt verköstigen kann.

Inspiriert vom Erbe Frank Moschins reproduziert Appiolaza nicht einfach ikonische Bilder, sondern spielt mit ihnen und fügt etwas Neues hinzu. Die FW'25-Kollektion begann mit einer Neuinterpretation des legendären Kleides von 1992: drei fließende Silhouetten, eingefroren im Moment, als wären die Kleidungsstücke noch in der Entstehung. Überall auf dem Stoff befinden sich absichtlich nicht verarbeitete Nähte, an den Ärmeln stehen Schulterpolster hervor und auf der Oberseite des Materials befinden sich Nadeln. Ein Model lief in einem Kleid über den Laufsteg, das aussah, als wäre es beim Laufen zerrissen worden, während ein anderes einen Pullover mit Löchern trug, die ein verschmitztes Lächeln in die Augen zauberten.

Die Accessoires gehen wie immer über das bei Moschino Übliche hinaus: ein Kissen statt eines Hutes, Ohrringe in Glühbirnenform, Polaroid-Broschen und sogar eine Tasche in Spaghetti- oder Weinform – eine offensichtliche Hommage an die italienischen Wurzeln der Marke.

Die Kollektion von Appiolaza erinnert daran, dass Mode nicht vorhersehbar sein muss. Kleidung soll, wie Kunst, Emotionen hervorrufen. Wenn Dinge Sie nicht zum Lächeln bringen oder Sie zumindest überraschen, welchen Sinn haben sie dann?

Vor nicht allzu langer Zeit war die Welt von der trendigen Lobster Bag von Louis Vuitton begeistert.

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