P. Diddy erpresst Zeugen und Geschworene
Dem Rapper P. Diddy wird vorgeworfen, während seiner Haft versucht zu haben, Einfluss auf einen Prozess zu nehmen. Der Staatsanwaltschaft zufolge erpresste der Künstler mithilfe der Telefone anderer Gefangener Zeugen und manipulierte die öffentliche Meinung.
Wie Studway unter Berufung auf Page Six berichtet, geben die Staatsanwälte an, dass P. Diddy wiederholt gegen die Haftbedingungen verstoßen habe. Er soll die Telefone von mindestens acht anderen Häftlingen benutzt haben, um Personen anzurufen, die nicht auf seiner offiziellen Kontaktliste standen. Berichten zufolge bezahlte der Rapper auch andere Häftlinge für die Nutzung seiner Geräte. Darüber hinaus führte er Konten über Finanz-Apps und tätigte Einzahlungen auf Provisionskonten.
Ein weiterer Verstoß bestand darin, dass er Dreierkonferenzen nutzte, um die tatsächlichen Personen zu verbergen, mit denen er in Kontakt stand. In den Gerichtsunterlagen heißt es: „Der wiederholte Verstoß des Angeklagten gegen die Vorschriften zeigt, dass er nicht bereit ist, die Bedingungen einer Entlassung zu erfüllen.“
Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der Rapper versucht hat, seinen öffentlichen Einfluss zu nutzen, um die öffentliche Meinung über sich zu ändern. Beispielsweise veröffentlichten die Kinder auf seine Anweisung hin ein Video, in dem sie trotz seiner Verhaftung P. Diddys Geburtstag feierten. Es gibt auch Spekulationen, dass der Rapper möglicherweise vorhatte, Informationen zu veröffentlichen, die seiner Verteidigung vor Gericht helfen würden. Die Staatsanwaltschaft bezeichnete das Verhalten als Versuch, „ein faires Verfahren zu behindern“.
Die Staatsanwaltschaft ist überzeugt, dass P. Diddys Vorgehen darauf abzielt, Zeugen zu erpressen und zum Schweigen zu zwingen. Sie betrachten dies als einen Versuch, einer Strafe zu entgehen. Die Vertreter des Künstlers lehnten es ab, die Situation zu kommentieren.
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