Stalin am Gürtel und im Tanktop auf dem Laufsteg: Enfants Riches Deprimes präsentierte eine beeindruckende Kollektion Herbst/Winter 2025

Kinder des Reichtums sind deprimiert. Foto: donttakefake.com

Dieses Mal wird die Paris Fashion Week nicht nur wegen ihrer exquisiten, sondern auch wegen ihrer unerklärlichen Bilder in Erinnerung bleiben, schreibt WomanEL. Die französische Marke Enfants Riches Deprimes, was übersetzt „Reiche, deprimierte Kinder“ bedeutet, präsentierte ihre Herbst/Winter-Kollektion 2025. Und alles wäre in Ordnung, wenn sich unter den Details nicht ein Gürtel mit einem Porträt von Josef Stalin befände.

Die Marke erklärte es einfach: Die Kollektion ist der Diktatur gewidmet. Was die Designer und Kreativdirektor Henri Alexander Levy jedoch genau sagen wollten, bleibt ein Rätsel. Fragen der Journalisten winkte er einfach ab und sagte: „Die Interpretation obliegt den Zuschauern.“

Besonderes Augenmerk wurde auf sowjetische Symbole gelegt, darunter das Bild des Olympischen Bären, das auch im Design hervorgehoben wurde.

Der Höhepunkt der Show war ein Char d'assault 18 PS-Panzer aus Pappe, der am Ende der Show in Begleitung von Kindern über den Laufsteg fuhr. Dies heizte die Debatte darüber, was die Marke ihren Zuschauern vermitteln wollte, weiter an.

Dies ist nicht das erste Mal, dass „Enfants Riches Deprimes“ kontroverse historische Bilder verwendet. In früheren Kollektionen hat die Marke bereits Putin und andere umstrittene Persönlichkeiten dargestellt.

Im Vorfeld der Show veröffentlichten die Designer ein Fotobuch, unter anderem mit den Titeln „Churchill und seine Beerdigung“; Eine sowjetische Zeichnung von Stalin und einem Mädchen ist ein Symbol der Propaganda einer „glücklichen Kindheit“ und zugleich eine Karte von Stalins Exil und Flucht.

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