Sollten Sie etwas tun, das Sie nicht mögen oder hassen?

Das Erledigen von Aufgaben, die Sie nicht interessieren oder die Sie nicht einmal auf den ersten Blick interessant finden, ist ein weit verbreitetes Problem und kann zu verminderter Produktivität und Burnout führen. Namhafte Psychologen und Forscher bieten unterschiedliche Ansätze zum Verständnis und zur Überwindung dieses Phänomens, schreibt IZ.

Inhalt

  • Motivation und ihre Rolle verstehen
  • Die Auswirkungen von Perfektionismus und Versagensangst
  • Strategien zur Steigerung der Motivation
  • Die Rolle der intrinsischen und extrinsischen Motivation
  • Praktische Empfehlungen

Motivation und ihre Rolle verstehen

Motivation ist ein Schlüsselfaktor zum Erreichen aller Ziele. Laut dem amerikanischen Psychologen Abraham Maslow basiert die menschliche Motivation auf einer Hierarchie von Bedürfnissen, die von grundlegenden physiologischen Bedürfnissen bis zum Bedürfnis nach Selbstverwirklichung reicht. Das Erledigen von Aufgaben, die nicht unseren inneren Bedürfnissen oder Werten entsprechen, kann zu mangelnder Motivation und einer negativen Einstellung ihnen gegenüber führen.

Die Auswirkungen von Perfektionismus und Versagensangst

Die Psychologin Brené Brown betont in ihrer Forschung, dass Versagensängste und Perfektionismus zu ernsthaften Hindernissen bei der Erledigung von Aufgaben werden können. Menschen, die nach Perfektion streben, vermeiden häufig Aufgaben, die ihre Unzulänglichkeiten offenlegen könnten, was zu Aufschieberitis und Abneigung gegen bestimmte Aktivitäten führt.

Strategien zur Steigerung der Motivation

Der berühmte Motivationsredner Zig Ziglar stellte fest, dass Motivation ständige Nahrung braucht, wie zum Beispiel ein tägliches Bad. Er empfahl, sich auf die positiven Aspekte einer Aufgabe zu konzentrieren und darin einen persönlichen Sinn zu finden. Dazu kann das Setzen klarer Ziele, das Aufteilen von Aufgaben in kleinere Teile und das Belohnen Ihrer selbst für das Erreichen von Meilensteinen gehören.

Die Rolle der intrinsischen und extrinsischen Motivation

Der Psychologe Edward Deci betonte in seiner Forschung die Bedeutung der intrinsischen Motivation – das Ausführen von Aufgaben zur eigenen Zufriedenheit und im eigenen Interesse. Er argumentierte, dass externe Anreize wie Belohnungen oder Bestrafungen die intrinsische Motivation verringern können, wenn sie zum Hauptgrund für die Erledigung einer Aufgabe werden.

Praktische Empfehlungen

Um die Motivation zur Erledigung unerwünschter Aufgaben zu steigern, empfehlen Experten folgende Strategien:

  • Aufteilen von Aufgaben in Unteraufgaben : Dadurch wird die Aufgabe überschaubarer und weniger stressig.
  • Setzen realistischer Ziele : Durch die klare Definition erreichbarer Ziele können Sie sich auf das Ergebnis konzentrieren und Ihre Motivation aufrechterhalten.
  • Intrinsische Motivation finden : Wenn Sie Ihre persönlichen Gründe für die Erledigung einer Aufgabe finden, kann sich Ihre Einstellung dazu ändern.
  • Belohnungen für die Erledigung : Eine Selbstbelohnung nach der Erledigung einer anspruchsvollen Aufgabe steigert die Motivation und schafft positive Assoziationen.

Das Verständnis der eigenen Bedürfnisse, Ängste und Motivationsquellen ist der Schlüssel zur effektiven Erledigung von Aufgaben und zur Aufrechterhaltung des psychischen Wohlbefindens.

Untersuchungen zeigen, dass selbst kurzfristige Ernährungsumstellungen die kognitiven Funktionen und den Stoffwechsel beeinträchtigen und so das Energieniveau und die Konzentration verändern können. Weitere Informationen finden Sie im Artikel „Wie sich kurzfristige Ernährungsumstellungen auf Gehirn und Gewicht auswirken“.

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