Wenn Telegram-Videos zur Falle werden können: Neue Masche mit Fake-Gesichtern
Im Telegram-Messenger wurde eine neue Betrugsmethode entdeckt, bei der Technologien zur Videofälschung zum Einsatz kommen.
Im Telegram-Messenger wurde eine neue Betrugsmethode entdeckt, bei der Technologien zur Videofälschung zum Einsatz kommen, schreibt MigNews. Angreifer verschaffen sich Zugriff auf die Konten von Nutzern und versenden in deren Namen gefälschte Videobotschaften, in denen der Kontoinhaber angeblich um finanzielle Unterstützung bittet.
Das Center for Countering Disinformation warnte davor. Ihnen zufolge verwenden die Betrüger „Kreise“ – kurze Videos der Frontkamera, in denen das Bild eines echten Benutzers durch ein gefälschtes Bild mit einer Imitation seiner Stimme ersetzt wird. Dieses Format erregt bei den Freunden und Verwandten des Opfers weniger Misstrauen, was das Risiko einer erfolgreichen Täuschung deutlich erhöht.
Diese Videos werden an alle Kontakte des geknackten Kontos mit der Aufforderung gesendet, dringend Geld zu überweisen. Oberflächlich betrachtet sieht alles legitim aus, sodass den Benutzern möglicherweise nicht sofort auffällt, dass sie es mit einem Betrug zu tun haben.
Wenn Sie eine solche Anfrage erhalten, raten Experten, sofort direkt Kontakt mit der Person aufzunehmen – telefonisch oder über andere Kommunikationskanäle – um sicherzustellen, dass sie das Video wirklich gesendet hat. Sie sollten nicht auf verdächtige Links klicken oder Geld überweisen, ohne die Echtheit der Anfrage zu überprüfen.
Das Counter Disinformation Center rät dringend dazu, die Sicherheitseinstellungen ihres Kontos sorgfältig zu prüfen und regelmäßig zu aktivieren. Dazu gehört auch die Aktivierung der Zwei-Faktor-Authentifizierung.
Zuvor wurde in Telegram ein gefährlicher Virus namens Mamont verbreitet. Details finden Sie hier.
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